HLM | Höhere Lehranstalt für Mode

Fasching Katrin

Katrin Fasching – Schneiderin 

HLM | Abschlussjahr 2017 

Zitat: „Viel Eigeninitiative zeigen!“ 

Ich habe nach meiner Matura an der HLM in Krems die Meisterklasse in der Herbststraße absolviert und als Verkäuferin im Textilbereich und als Schneiderin gearbeitet. Heute arbeite ich als Schneiderin in der Festtagswelt, wo ich für das Abändern von Brautkleidern und Hochzeitsanzügen zuständig bin. 

Ich liebe meinen Job, weil…  

ich mich sehr gerne neuen Herausforderungen stelle, ich sehr kreativ bin und gerne mit verschieden Stoffen, Materialien arbeite. Man benötigt viel Fingerspitzengefühl, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein, um die Kundenwünsche bestmöglich erfüllen zu können.  

Die HLM HLW Krems war für mich die richtige Wahl, weil…  

ich eine Ausbildung haben wollte, die mit Matura endet und mit der man danach sofort in die Berufswelt einsteigen kann. Vor allem die Kombination aus der Ausbildung im modischen Bereich, wo man viel Kreativität einbringen kann, und der kaufmännischen Ausbildung in den Bereichen Buchhaltung, Personalwesen oder Marketing hat mich angesprochen, weil man dadurch in zwei Berufsfeldern ausgebildet wird.   

Ich würde mich wieder für die HLM HLW Krems entscheiden, weil… 

… die ganze Atmosphäre, die Menschen, das Klima top waren. Die Ausbildung im Laufe der 5 Jahre war sehr informativ und ich konnte viel für mein späteres Berufsleben mitnehmen.  

Das wichtigste, was ich in der Schule gelernt habe, ist dass… 

man viel Eigeninitiative zeigen und sich bei Fragen direkt erkundigen soll.  

Gerne erinnere ich mich an… 

die fünfte Klasse – das Maturajahr. Man lernte sehr viel miteinander und es schweißte uns sehr zusammen – Schüler als auch Lehrer. Aber auch die gemeinsamen Sportwochen habe ich positiv in Erinnerung. Ich habe mich damals für die Sportart “Klettern” entschieden. Das war teilweise sehr herausfordernd, man musste sich überwinden und das gegenseitige Abseilen hat viel Vertrauen vorausgesetzt. Dadurch wurde die Bindung zwischen uns Schülern, aber auch zu unseren Lehrern viel stärker. Solche gemeinsamen Erlebnisse sorgen für ein gutes Klima in der Klasse.  

Mein Tipp an die heutigen Schüler ist… 

… zeigt möglichst viel Eigeninitiative. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie, um möglichst viel für euer späteres Leben mitnehmen zu können.  

Toifl Anna

Anna Toifl – Verwaltungsangestellte in der BVAEB 

HLM | Abschlussjahr 2016 

Nach meiner bestandenen Reife- und Diplomprüfung war ich für mehr als sechs Monate am familieneigenen Weingut tätig. Seit Juni 2017 arbeite ich in der Abteilung Regresse bei der BVAEB (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau). Mein Aufgabengebiet umfasst die komplette Vorbereitung eines möglichen Regressverfahrens sowie die Einleitung eines Regresses und dessen weitere Verarbeitung. 

Ich liebe meinen Job, weil… 

mir das genaue, präzise, rationelle und eigenverantwortliche Arbeiten sehr viel Spaß macht. Meine Tätigkeiten sind auch sehr abwechslungsreich. Da ich immer schon gut organisiert war, spiegeln die Anforderungen, die mein Beruf mit sich bringt, meine Persönlichkeit wider. Meine offene und umgängliche Art macht es mir leicht, mit Kunden umzugehen und diese helfend zu unterstützen.  

Die HLM HLW Krems war für mich die richtige Wahl, weil… 

sie eine kaufmännische Ausbildung mit dem fachpraktischen Unterricht im Bereich Mode kombiniert. Ich wollte schon immer den Produktionsprozess eines Bekleidungsstückes von Entstehung bis Fertigung erlernen. 

Besonders gerne denke ich zurück an… 

den Moment, als ich nach 5 Jahren das Reife- und Diplomprüfungszeugnis in Händen hielt. Meine Schulzeit hat mich gelehrt, dass man mit Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, eisernen Willen und Entschlossenheit sehr viel im Leben erreichen kann.  

Mein Tipp an die SchülerInnen von heute lautet: 

Aufgeben ist keine Option. All das Erlebte lehrt und bereitet euch für das spätere Leben vor.  

Winter Helena

Helena Winter – Studentin 

HLM | Abschlussjahr 2016 

Folgenden Ratschlag möchte ich den jetzigen Schülern der HLM HLW Krems mit auf den Weg geben: ,,Macht euch nicht zu viel Druck! Es wird immer Herausforderungen geben, aber die können auf jeden Fall gemeistert werden.“ 

Nach dem Abschluss an der HLM habe ich die Meisterklasse für Bühnenkostüm an der Herbststraße in Wien besucht. Weiters habe ich das Bachelorstudium „Projektmarketing und Projektmanagement“ an der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg angefangen, welches für mich im Juni 2021 endet. Zwischen meinem Studium konnte ich durch den ,,Gewinn des Austrian Fashion Wedding Awards 2018“, ein 6-monatiges Praktikum in London bei Gino Cerruti absolvieren. Gino Cerruti ist ein Label für Brautkleider und Abendkleidermode. Nach London durfte ich 6 Monate bei der Firma „Diesel“ im Salzburger Showroom im Bereich Marketing und Sales arbeiten. Zwischen den zwei Praktika konnte ich für meine Gemeinde ein Strandtuch und Einladungen designen. Nach meinem Bachelorabschluss werde ich ein Praktikum als Social Media Beauftragte und als Grafik Designerin für das Start-Up „Ikonity“ machen. „Ikonity“ ist eine Plattform für österreichische Designer/innen und setzt sehr auf nachhaltige Mode. Zusätzlich bin ich noch Teilzeit bei dem Kindermodelabel “mein kleines ICH” für den Verkauf angestellt. 

Ich bin derzeit noch Studentin, allerdings konnte ich einige Erfahrungen im Bereich Grafik Design machen. Ich liebe es zu designen und finde es großartig, mit Kunden/innen ein Produkt zu entwickeln. Für meine Berufswahl wünsche ich mir, dass ich genau das umsetzen kann, was mich so begeistert. 

Die HLM Krems war für mich die richtige Wahl, weil… 

… mir umfassendes Wissen, nicht nur im Modebereich, sondern auch über IT und Design vermittelt wurde. Weiters war es mir schon immer ein Anliegen etwas mit Mode zu machen. Vor allem Design hat mich immer wahnsinnig interessiert! 

Besonders gerne erinnere ich mich an… 

… die Zeit mit meinen Schulkolleginnen, weil ich die gemeinsame Schulzeit sehr positiv empfunden habe, egal was wir gemacht haben. Ich habe allerdings zahlreiche schöne Erinnerungen in meiner Schulzeit gesammelt. Aber um ehrlich zu sein, ist mir die Matura bzw. der Maturaball am besten in Erinnerung geblieben. Gerne erinnere ich mich an die Zeit, als meine selbst designte Kollektion ,,the gentlewomen in the golden 20s“ genäht und ein Jahr später präsentiert wurde. 

Loncar Marija

Marija Lonca – Mitarbeiterin im Bereich Werbemarketing 

HLM | Abschlussjahr 2015 

Beruf: Werbemarketing – Erstellung von Werbemitteln, Wartung der Website mit Inhaltlicher Gestaltung/Erstellung von Newslettern, weitere Marketing relevanten Tätigkeiten 

Nach meinem Schulabschluss habe ich das Studium „Modemarketing“ an der Business School Berlin begonnen, welches ich 2019 abgeschlossen habe. Von 2019 – 2020 habe ich ein Praktikum im Bereich Branding & Advertising bei den Casinos Austria absolviert und arbeite seit diesem Jahr bei GMS Gourmet im Marketing, wo ich unter anderem für die Erstellung von Werbemitteln wie Plakaten, Speisekarten und Folder, aber auch die Wartung der Website und die Erstellung von Newslettern zuständig bin. 

Ich habe mich für diesen Job entschieden, weil… 

mich das Fach “Modemarketing” in der HLM sehr gefallen hat und ich mich sehr in dem Bereich gesehen habe. Nach dem Studium war klar, dass Marketing genau das ist, was ich in meinem Leben machen will. Ich mache meinen Job gerne und freue mich immer, wenn ich Werbemittel sehe, die ich gestaltet habe. 

Die HLM HLW Krems war für mich die richtige Wahl, weil… 

sie mich auf das Studium vorbereitet hat. Ich konnte Fächer wie Rechnungswesen, PQM und sogar PPDM einsetzten und hatte es bei den Prüfungen leichter. Vor allem die Kombination aus kreativen Fächern, wie Entwurf und Modezeichnen oder den Unterricht in der Werkstätte, und dem wirtschaftlichen Bereich in Rechnungswesen und Betriebswirtschaft sind für mich der Grund, warum ich mich wieder für die HLM in Krems entscheiden würde.  

Schöne Erinnerungen habe ich an… 

Fashion & Food. Wir durften zwei Mal an diesem Schulevent mitwirken und hatten dabei sehr viel Spaß.  

Mein Tipp an die SchülerInnen von heute ist …  

denkt in alle Richtungen bei der Wahl des weiteren Weges. Durch die HLM kann man (obwohl es eine Modeschule ist) in allen Bereichen arbeiten, studieren oder sonstige weiteren Ausbildungen machen. UND genießt eure Zeit an der HLM Krems. 

 

Weyrer Alexandra

Alexandra Weyrer – Special Makeup Artist 

HLM | Abschlussjahr 2013

Wichtig ist es sich niemals von irgendjemanden entmutigen zu lassen und den eigenen Weg einzuschlagen 

Nach meiner Matura begann ich bei der Gemeinde im Bereich Buchhaltungs- und Verwaltungsfachdienst zu arbeiten. Doch mir fehlte das Kreative, weshalb ich eine Ausbildung zum Special Makeup Artist in Wien machte, und bin seither selbständig. 2019 machte ich mein Diplom und auch die Befähigungsprüfung bei der WKO und bin seither selbständig als Makeup Artist tätig. Im Sommer 2019 nahm ich bei der Weltmeisterschaft teil und erreichte auf Anhieb Platz 4. bei der World Award Category Facepainting. Hier waren insgesamt 52 Nationen aus der ganzen Welt vertreten und das war ein Wahnsinnserlebnis für mich! Danach suchte ich nach einer weiteren Herausforderung und bewarb mich bei der Cinema Makeup School in Los Angeles, da ich in Österreich alle Möglichkeiten der Fortbildung in diesem Bereich ausgeschöpft hatte. Diese Ausbildung sollte im Jahr 2020 starten, doch leider wurde sie corona-bedingt auf November 2021 verschoben. Ich freue mich schon riesig auf dieses Jahr, denn die Schule befindet sich direkt in Hollywood und ist eine der besten Schulen weltweit im Bereich Special Effects für Film und Fernsehen. Diese Schule wird geleitet und auch unterrichtet von einer gewissen VeNeill, die schon mehrere Oscars als Makeup Artistin und Maskenbildnerin gewann. Zu ihren Werken als Makeup Artistin gehören Filme wie Fluch der Karibik, Tribute von Panem, so ziemlich alle Tim Burton Filme sowie X-Men, Spiderman, Batman und noch sehr viele mehr. Eine super Persönlichkeit, die ich schon in London kennen lernen durfte. In dieser Schule lerne ich nicht nur das Erstellen von Prosthetics und Masken, sondern auch das digitale Zeichnen und das Arbeiten an großen Filmsets. Ich bin schon wirklich sehr gespannt darauf und freue mich auf ein ganzes Jahr intensives Training sowie auch auf sehr viele neue Bekanntschaften. 🙂 

Ich habe mich für die HLMHLW-Krems entschieden, weil… 

es für mich die perfekte Mischung aus Betriebswirtschaft und Kreativität war. 

Das wichtigste, was ich in der HLM HLW Krems gelernt habe, sind … 

… die Kenntnisse in den Bereichen Verwaltung, Preiskalkulation, Einkommenssteuererklärung usw., die als Grundfundament für meine Selbstständigkeit von großer Bedeutung und sehr nützlich waren. Also zusammengefasst finde ich es sehr wichtig dass man in möglichst vielen 

Bereichen Einblicke bekommt und immer auf zwei Beinen stehen kann und nicht alles auf ein Pferd setzt. 

Besonders schöne Erinnerungen habe ich an … 

die Modenschau. Das war immer sehr aufregend und spannend und eine schöne Abwechslung zum Schulalltag.  

Mein Tipp für die Schüler von heute ist:  

„Genießt die Schulzeit 🙂 … ich höre mich schon an, wie eine Mama. 

Neulinger Vera

Vera Neulinger – Master Architekturstudentin, nebenbei tätig im Schulungsbereich in der A-NULL Bausoftware GmbH 

HLM | Abschlussjahr 2012 

Ich habe diesen Beruf gewählt, weil…  

… ich neben dem Abhalten von Schulungen für Planerinnen oder Zuständige in der Baubranche, auch intern viele Möglichkeiten zur Weiterbildung mit weiteren Programmen habe. Mein Job bietet viel Abwechslung, da ich neben der Lehrtätigkeit auch viele praxisrelevante Erfahrungen in der Welt der Architektur mitnehmen kann.  

Ich habe mich für die HLM HLW Krems entschieden, weil…  

… ich damals Modedesignerin werden wollte. 

Die HLM HLW Krems war für mich die richtige Schule, … 

… aufgrund des breites Spektrums an Wissen, der Fachausbildung und einer gute Grundlage für andere Bereiche in der Zukunft. 

Schöne Erinnerungen habe ich an… 

…die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern auf einer Augenhöhe. Gerne denke ich an das gesamte letzte Schuljahr zurück. 

Ich bin stolz darauf…  

ein Kleidungsstück aus dem ‘’Nichts’’ von Anfang bis Ende herzustellen zu können.  

Ein prägendes Erlebnis war für mich… 

…der Abschluss und das Gefühl, das gesamte Leben mit allen Optionen und Möglichkeiten offen vor sich zu haben. Das weite Spektrum im kreativen Bereich bietet nach der Schule viele Optionen und wenn man auf seine Besonderheit vertraut und auf seinen Instinkt hört, findet jeder den richtigen Weg. 

Pennerstorfer Bianca

Bianca Pennerstorfer – Schneidermeisterin 

HLM | Abschlussjahr 2011 

„Ein neues Kleidungsstück entstehen zu lassen ist meine liebste Beschäftigung.“ 

„Nähen und kreativ sein ist meine Leidenschaft. Darum habe ich diesen Beruf gewählt.“ 

Nach dem Schulabschluss der HLM besuchte ich ein Jahr die Meisterschule Damenkleidermacher in der Herbststraße in Wien. Dann arbeitete ich als Design-Assistentin bis 2014. Nach abgeschlossener Meisterprüfung eröffnete ich mein eigenes Atelier. Meine Täglichen Aufgaben als Schneidermeisterin umfassen Maßanfertigungen und Änderungen.  

Stolz bin ich auf… 

den dritten Platz, den ich bei den Haute Couture Austria Awards gewinnen konnte. 

Ich habe mich für die HLM Krems entschieden, weil… 

mir die Schule die Grundlagen meines Berufes beigebracht hat. Ich würde mich jederzeit wieder für die HLM in Krems entscheiden. 

Meine schönste Erinnerung an meine Schulzeit in der HLM ist… 

die Sprachreise nach London mit meiner Klasse. 

HLW | Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe

Hick Sophie

Sophie Hick –  Vinotheksmitarbeiterin bei Domäne Wachau 

HLW | Abschlussjahr 2020

Nach dem Abschluss der HLW Krems konnte ich meine erworbenen Kenntnisse des Bereiches Restaurantmanagement als Restaurantfachfrau praktisch umsetzen und habe nach kurzer Zeit Freude an der Arbeit in der Vinothek der Domäne Wachau gefunden, in der ich jetzt arbeitet. Bei der Präsentation des Weingutes sowie bei Verkostungen der erlesenen Weine darf ich mein Talent unter Beweis stellen. 

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil… 

mir der Kundenkontakt, bei dem ich viel Wissen vermitteln darf, sehr viel Freude bereitet. Besonders schön finde ich die Begeisterung der Kunden bei den Weinproben und die Wertschätzung, die ich erfahre, wenn ich bei den Führungen mein Wissen vermittle. Hier kann ich viele Kompetenzen, die ich in meiner Ausbildung erlernt habe, im Berufsalltag gut anwenden.  

Ich habe mich für die HLW Krems entschieden, weil…  

die HLW Krems im Gegensatz zu anderen höheren Schulen mehrere Ausbildungswege und Qualifikationen bietet, wie zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Gastronomie und Wirtschaft.  

Ich würde mich sofort wieder für die HLW Krems entscheiden, da… 

ich in der Übungsfirma und der Koch- und Serviceausbildung in viele Berufsfelder hineinschnuppern konnte und mir neben sehr vielen Grundkompetenzen auch die Angst vor dem Sprechen vor mehreren Personen genommen wurde. Das ist für meinen jetzigen Beruf von großer Bedeutung.  

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir… 

die Sprachwoche, bei der wir viel Eigenständigkeit entwickeln mussten und unsere Sprachkenntnisse immens aufbessern konnten. Man könnte sagen, das war Urlaub, Abenteuer und Schule in einem.  Auch mit dem Unterricht mit den Sprachassistenten verbinde ich positive Erinnerungen, weil wir auf lustige Art und Weise unseren Wortschatz ausbauen konnten. Durch den verbalen Austausch mit den Sprachassistenten hatte ich einen einfachen, ungezwungenen Zugang zu der Fremdsprache.  

Pachschwöll Bernadette

Bernadette Pachschwöll, BA 

HLW | Maturajahr 2016 

Studentin, Teilzeitbeschäftigte im Projektmanagement der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ 

Nach der Matura an der HLW Krems habe ich das Bachelorstudium „Medienmanagement“ an der FH St. Pölten begonnen, welches ich im Jahr 2019 erfolgreich abschließen konnte. Derzeit steht ich kurz vor dem Abschluss meines Masterstudiums „Green Marketing“ an der Austrian Marketing University in Wieselburg (Standort der FH Wiener Neustadt). Nebenberuflich kann ich im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung im Bereich Projektmanagement der Energie- und Umweltagentur schon Praxiserfahrungen sammeln.  

Ich habe mich für dieses Studium entschieden, weil… 

ich schon während meines Bachelorstudiums bemerkte, dass mich das Thema Nachhaltigkeit sehr interessiert und ich meinen Beitrag dazu leisten möchte. Um mein Wissen und meine Kompetenzen in diesem Bereich weiter auszubauen, habe ich mich für das Masterstudium „Green Marketing“ entschieden. Meine Nebenbeschäftigung bei der Energie- und Umweltberatung stellt eine sehr gute Ergänzung zu meinem Studium dar, da ich mich hier sehr viel mit niederösterreichischen Betrieben und der damit verbundenen Regionalität auseinandersetze. 

Die Ausbildung an der HLM HLW Krems hat mich gut auf mein weiteres Leben vorbereitet, weil… 

mir durch die Ausbildung ein breites Spektrum an Wissen vermittelt wurde und ich nebenbei auch noch einen Beruf erlernen konnte. Deshalb war für mich schon immer klar, dass ich an eine berufsbildende höhere Schule gehen möchte. An der HLM HLW Krems wurden meine Interessen widergespiegelt und die gute Atmosphäre hat mich überzeugt, dass diese Schule die richtige für mich ist. Rückblickend kann ich sagen, dass ich durch meine Ausbildung an der HLM HLW Krems auf die Wahl meines weiteren Werdegangs gut vorbereitet war. Vor allem die gesammelten Kompetenzen im Bereich Wirtschaft haben mir für meine weitere Ausbildung viele Vorteile verschafft. Aus diesen Bereichen konnte ich wirklich etwas mitnehmen. Auch der EDV-Unterricht hat sich als sehr hilfreich erwiesen und ist, denke ich, für jedes Berufsfeld sehr wichtig.  

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir… 

der erste und der letzte Schultag – so viele schöne Emotionen. Aber auch die Entwicklung im Laufe der Zeit. Im Maturajahr hat man einfach gemerkt, wie man sich selbst weiterentwickelt hat und wie sich dadurch auch die Zusammenarbeit untereinander mit den Klassenkollegen und mit den Lehrkräften verändert hat. Es heißt nicht umsonst Reifeprüfung. Wenn man die Matura dann geschafft hat, ist man so stolz auf sich und dieses Gefühl hat man sich auch verdient.   

Prägend war für mich… 

… der Praxisunterricht und die Praxis zwischen drittem und viertem Jahrgang. Das waren die ersten Schritte in die Berufswelt.  

Mein Tipp an die Schüler von heute ist… 

… genießt die Zeit, versucht wirklich etwas mitzunehmen und nutzt die Möglichkeiten, die euch geboten werden. Wenn ihr unsicher seid, fragt ProfessorInnen, die stehen euch immer mit dem einen oder anderen Rat zur Seite.  

 

Reuter Tanja

Tanja Reuter – Sozialpädagogin  

HLW | Abschlussjahr 2015 

Nach der Matura habe ich das Kolleg für Sozialpädagogik mit gutem Erfolg abgeschlossen. Danach startete ich meine berufliche Laufbahn in einem Jugendzentrum und arbeitete anschließend in einem Kinderheim mit traumatisierten Jugendlichen. Ende 2019 unterbrach ich meine Tätigkeit in Österreich, um für 5 Wochen auf der Insel Sylt als Pädagogin im Kidsclub eines 5-Sterne-Hotels zu arbeiten. Mittlerweile naht für mich ein erneuter Wechsel in die Erwachsenenpädagogik. 

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil… 

mir die Probleme und Anliegen von Menschen sehr am Herzen liegen. Meine Tätigkeiten sind sehr vielseitig ist. Einerseits die Arbeit im direkten Kontakt mit den Klienten und auch andererseits das strukturierte Arbeiten beim Erstellen von Berichten sowie Dokumentationen macht meine Arbeit aus. Besonders gut an meinem Beruf gefällt mir, dass es nicht langweilig wird.  

Ich habe mich für die HLW Krems entschieden, weil… 

mich der Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales“ sehr angesprochen hat. Bereits in der Volksschule war mir bewusst, dass ich in einem Beruf arbeiten möchte, in dem ich mit Menschen zu tun habe. Die Ausbildung an der HLW in Krems hat mich gut auf mein Berufsleben vorbereitet und ich kann das Wissen, dass ich mir an der Schule angeeignet habe, fast täglich in meinem Beruf anwenden. Besonders dankbar bin ich für die sehr guten Einblicke im IT-Bereich sowie für die erlernten Sprachkenntnisse, da ich diese Kompetenzen vor allem bei meinen organisatorischen Tätigkeiten, beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und bei meinen Auslandsaufenthalten anwenden konnte.  

Ein besonders prägendes Erlebnis in meiner Schullaufbahn an der HLM HLW Krems war… 

als ich in der dritten Klasse einen sehr schlechten Notendurchschnitt und auch einige „Nicht Genügend“ im Semesterzeugnis hatte. Durch viel Motivation und Hilfen von meinen Mitschülern, aber auch von Lehrkräften, habe ich dieses Schuljahr doch noch positiv abschließen können.  

Sehr gerne erinnere ich mich an… 

die letzte gemeinsame Reise nach Berlin mit meiner Klasse. Diese gemeinsame Zeit ist mir besonders positiv in Erinnerung geblieben, genauso wie die Freundschaften, die in der Schule entstanden sind. Wir treffen uns auch heute noch bei gemeinsamen Weihnachtsfeiern, Ausflügen, Urlauben und der jährliche Besuch beim Infotag an unserer alten Schule zählt schon fast zur Tradition.  

Mein Tipp an die SchülerInnen von heute lautet… 

„Auch wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“ Es sind nur ein paar Jahre, in denen man manchmal auch kämpfen muss, aber danach stehen einem alle Türen offen (auch wenn man vielen Lehrern diesen Satz in diesem Moment nicht glauben will) 😉 

 

Rea Ricarda BEd.

Ricarda Rea – Lehrerin 

HLW | Abschlussjahr 2014 

Zitat: Lernt’s brav mit, seid’s wissbegierig und macht’s den Lehrer*innen ihren Alltag nicht allzu schwer 😉 

Nach der HLW machte ich mein Bachelorstudium und Masterstudium an der Hauptuniversität in Wien. Ich studierte Deutsch und Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung auf Lehramt. Seit 2019 bin ich Deutschförderklassenlehrerin (Sonderanstellung) an der Elisabethschule in Wien. 

Ich liebe meinen Job, weil… 

… mein Alltag sehr abwechslungsreich ist und weil mir der direkte Kontakt mit den Kindern sehr gut gefällt. Es macht Spaß ihre Entwicklung mitverfolgen zu können und sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.  

Die HLM HLW Krems war für mich die richtige Wahl, weil… 

… ich gut für das Berufsleben vorbereitet wurde und durch die zusätzliche Ausbildung als Köchin und Kellnerin konnte ich mir am Wochenende immer etwas dazuverdienen.  

Ich habe mich für diese Schule entschieden, weil… 

… es mir wichtig war eine berufsbildende höhere Schule zu besuchen, die ich nicht nur mit der Matura abschließe, sondern auch noch eine zusätzliche Ausbildung machen kann. Besonders Interesse hatte ich für den Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales“.  

Ein prägendes Erlebnis für mich waren… 

… die Vorbereitungen für Fashion & Food sowie die Vorführungen. Auch die Sprachreise und Sportwoche sind mir in Erinnerung geblieben und ich denke noch heute sehr gerne daran zurück.  

Zeller Anne Marie

Anne-Maria Zeller – selbstständige Gastronomin 

HLW | Abschlussjahr 2013 

Nach der Matura fiel es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen und ich habe mich entschlossen ein Jahr lang arbeiten zu gehen. Gelandet bin ich in einer Konditorei, wo ich mein Hobby vorübergehend als Beruf ausüben könnte. Durch Zufall bin ich durch einen Freund auf das „Wirtshaus Alte Schiffstation“ in Rossatzbach aufmerksam geworden. Dort hat die Chemie sofort gepasst und ich durfte dort 6 Jahre lang im Service sowie auch in der Küche arbeiten. Zwischendurch absolvierte ich die Ausbildung zur Tierarzt Assistentin auf der Tierärztekammer in Wien. Seit Mai 2020 führe ich mit meinem Lebensgefährten ein eigenes Wirtshaus „Altstadt Schmankerl“ in Krems.

Ich liebe meinen Job in der Gastronomie, weil… 

…es mir irrsinnig viel Freude macht Menschen bedienen zu dürfen. Die Vielfalt an Publikum – von Stammgästen bis hin zu Laufkundschaft und Touristen – kennenlernen zu dürfen, gefällt mir am besten. Nicht zu vergessen ist die Verantwortung über ein eigenes Lokal zu haben. Jeder Tag ist anders und spannend zugleich.  

Die HLW Krems war für mich die richtige Wahl, weil… 

… sie sehr vielfältig und praxisnah ist und über ein breit gefächertes Angebot verfügt. Nach der HLW hat man ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Da einem nach der Matura an dieser Schule viele Türen offenstehen, fällt es leichter, sich in einem Beruf oder in einem Studium einzufinden.  

Schöne Erinnerungen habe ich an… 

…den Praxisunterricht und an die lustigen Nachmittagsunterrichte, die mir natürlich auch sehr gut in Erinnerung geblieben sind.  

Mein Tipp an die Schüler von heute ist.. 

…in guten sowie auch in schlechten Zeiten die Schule einfach „durchziehen“, auch wenn es nicht immer leicht ist und man „reinbeißen“ muss, die Belohnung am Schluss ist „unkäuflich“.  

Kerschbaumer Anita

Anita Kerschbaumer

HLW | Abschlussjahr 2011

Nach der Matura an der HLW im Jahre 2011 habe ich das Bachelorstudium « Exportorientiertes Management » erfolgreich an der FH Krems abgeschlossen. Nach einigen Jahren in der Holzindustrie in Wien, hat es mich dann zu einem Sozialjahr im Bereich der Behinderung nach Paris, Frankreich verschlagen. Nach dieser Sozialzeit bin ich in Frankreich hängen geblieben und heute arbeite ich seit zwei Jahren in der Administration einer Tagesbetreuungsstätte für Kinder mit Behinderung in Paris.

Die Französischstunden an der HLW und der FH Krems sowie einige Praktika in Brüssel und Paris haben mir sehr geholfen, meine heutige Alltagssprache Französisch grammatikalisch richtig und fließend zu sprechen. Ein herzliches Dankeschön besonders an meine ehemalige Französischlehrerin Frau Weber.

Führer Bettina

Bettina Führer – Berufspilotin 

HLW | Abschlussjahr 2010 

Zitat: Die Lebenszeit eines Menschen ist sehr kostbar und viel zu schade, um einen Beruf auszuüben, der keinen Spaß macht.  

Nach dem Abschluss an der HLW Krems, habe ich im Büro der Stadtgemeinde Langenlois und Mautern gearbeitet und derzeit bin ich als Berufspilotin tätig. Zu meinen Aufgabenbereichen zählen Passagier-, Ambulanz- sowie Gefahrenguttransport-Flüge.  

Ich liebe meinen Job, weil… 

es allgemein sehr viel Spaß macht. Und vor allem die Aussicht vom Cockpit ist einmalig.  

Ich habe mich für die HLW Krems entschieden, weil… 

ich noch unsicher war, welchen Beruf ich einmal ausüben möchte und diese Schule eine vielfältige Auswahl an Berufen ermöglicht, eine gute Allgemeinbildung und eine sehr breite Ausbildung vermittelt.  

Mein Tipp an die Schüler/innen von heute ist: 

Die Lebenszeit eines Menschen ist sehr kostbar und viel zu schade, um einen Beruf auszuüben, der keinen Spaß macht. Daher trau dich und probiere alles aus! So bin ich durch Zufall auf meinen Traumberuf gestoßen.

Dürauer Sabrina

Sabrina Dürauer (ehemalig Füxl) –  Selbstständig: Gastronomie, Weinbau und Zimmervermietung 

HLW | Abschlussjahr 2007 

„Als ich mich für die HLW entschied, wollte ich ursprünglich noch Physiotherapeutin werden, doch auch die Leidenschaft für das Kochen war schon immer da. Als Frau Proschinger aus unserer Ortschaft die Hauptschule in Furth besuchte und die HLW vorstellte, war mir klar, dass das genau das ist, was ich möchte. Nach einem “Schnuppertag” an der Schule war ich überzeugt, dass das die richtige Schule für mich ist“  

Besonders in Erinnerung ist mir geblieben… 

…als Frau Direktor Hardegger bei der Jubiläumsfeier eine “Adjudantinn” gesucht hatte – jemand der ihr den ganzen Abend zur Seite stand und ihr Dinge holte und besorgte usw. Ich war eigentlich mit unserer Klasse zum Kochen eingeteilt worden, doch wurde ich von Frau Hiermann vorgeschlagen. Frau Hardegger hatte sich nach einem kurzen Gespräch mit mir dann tatsächlich auch für mich entschieden. Man kann sich vorstellen was das für eine Ehre war. Hinter der Bühne, teilweise auch auf der Bühne Mikrofon halten, Blumensträuße überreichen, Wein für die Ehrengäste organisieren… Dieses Erlebnis hat mich sehr stolz gemacht. 

Gerne denke ich auch zurück an… 

…  den Tag der offenen Tür. Ich durfte damals schon ab der 2. Klasse Führungen machen, was mich sehr stolz machte. Und mit dem Kochunterricht verbinde ich viele lustige Erinnerungen, wie z.B. ein Plastikkorken, der ausgerechnet bei der Serviceprüfung fest in der Weinflasche steckte und kaum aus der Flasche zu bringen war. Eine schöne Erinnerung verbinde ich mit der Hochzeit eines Lehrers, wo ich das Service leiten durfte und sogar mein eigenes Team zusammenstellen durfte. 

An den Lehrern an der HLM HLW Krems schätze ich… 

… dass ich trotz Rechtschreibschwäche immer wieder von meiner Deutschlehrerin ermutigt wurde, dass ich die Matura schaffen werde und mir meine Rechnungswesenlehrerin sogar zu meinem ersten Job bei einem Steuerberater verhalf. 

Ich würde die HLW sofort wieder machen, weil…  

… die Schule breitgefächert ist und ich viele Aspekte kennengelernt habe. Der Rest ist dann Sache des eigenen Willens, ob man sich entschließt auf Nummer sicher zu gehen und angestellt zu bleiben oder selbständig zu werden. 

Daniel Cornelia

Cornelia Daniel – Unternehmerin 

HLW | Abschlussjahr 2001 

Nach einem Au-Pair Jahr in Frankreich, begann ich mein Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ich entschied mich dazu Internationale Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Außenhandel und Entrepreneurship zu studieren, da ich bereits den Ruf ins Unternehmertum gespürt hatte. Mein Auslandssemester in Australien führte mich über Umwegen einerseits zu meiner finalen Diplomarbeit über Solarenergie in Australien und auch zu meiner Berufung, die Solarenergie in Österreich voranzutreiben. Nach dem Studium wollte ich selbstständig werden, hatte aber zuerst noch keine spezielle Idee. 2011 kam es dann zur Gründung von „Dachgold“ – Der Solarberatung für Unternehmen mit der Vision jedes Unternehmensdach in Österreich zu solarisieren. Daraus entstand drei Jahre später die Solarinitiative „Tausendundein Dach“ mit dem Ziel in 7 Jahren 1001 Dächer zu solarisieren, welche mehrfach prämiert wurde. 2017 wurde ich Gastlektorin an der Karl-Franzens-Universität in Graz – Hands on Sustainability Entrepreneurship und FAME-Female Academics meets Executives. Als Höhepunkt meines bisherigen Werdegangs wurde ich 2020 zur Österreicherin des Jahres im Bereich Klimainitiative ausgezeichnet. 

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil… 

es meine Berufung war und ich seit dem Moment, als ich im Fach Betriebswirtschaftslehre von dem Beruf Unternehmerin hörte, davon fasziniert war und es mich nicht mehr losgelassen hat.  

Ich liebe meinen Job, weil… 

es sehr viele verschiedene Aufgabenbereiche gibt, von Marketing über Buchhaltung, Events organisieren bis zum Halten von Vorträgen und Strategieentwicklung. 

Ich habe mich für die HLM HLW Krems entschieden, weil… 

mein Eignungstest ergab, dass die HLW die geeignete Schulform für mich wäre, woraufhin ich mehrere HLWs besuchte. Beim Tag der offenen Tür war ich vor allem vom Kreativunterricht an der HLM HLW Krems begeistert, deshalb entschied ich mich nach Krems ins Internat zu gehen. 

Ein prägendes Erlebnis war für mich… 

die Kochabschlussprüfung, sowie die Vorbereitung auf diese. Es war ein schönes Erlebnis die Eltern und Freunde immer zu bekochen. 

Außerdem war es eine schöne Zeit, da wir eine tolle Klassengemeinschaft hatten und meine Zeit als Schulsprecherin hat dazu geführt, dass ich in die Schülerunion gekommen bin und dort ein extrem gutes Netzwerk für die Zukunft aufbauen konnte, welches mich bis heute begleitet. 

Gerne denke ich zurück an… 

unsere wirklich lustige Abschlusszeitung, in der es sehr viel zu lesen gibt. Die Zeitung liest sich noch heute großartig. 

Unsere Klassenvorständin war einfach die allerbeste! 

Meine Tipps an die Schüler/innen von heute sind… 

alle Angebote annehmen und selbst Initiative ergreifen. 

Ich würde mich nochmal für diesen Schultyp entscheiden, weil… 

die Auswahl dieses Schultyps, die beste Entscheidung meines Lebens war. 

FW | Fachschule für wirtschaftliche Berufe

Krappel Anna

Anna Krappel – Konditorin  

FW | Abschlussklasse 2017 

Zitat: Lustige Geschichten über die Schulzeit würde es viele geben, aber da ist dieses Feld zu klein! 

Ich habe nach dem Schulabschluss eine Lehre zum Konditor absolviert. Nach Abschluss der Lehre habe ich den Betrieb gewechselt und arbeite jetzt in einer Bäckerei-Konditorei, wo ich für die Herstellung von Backwaren und Desserts, sowie für das Verzieren von Torten zuständig bin. 

Meine Schulausbildung hat mich gut auf das Berufsleben vorbereitet, weil… 

Ich durch die Vielzahl an Gegenständen sehr viel Wissen mitbringen konnte. Das hat mir einerseits in der Berufsschule als auch in meiner Arbeit sehr viel geholfen.  

Ich würde mich wieder für diese Schule entscheiden, weil… 

ich für mein späteres Leben sehr viel lernen durfte, nicht nur im schulischen Bereich sondern auch auf menschlicher Ebene kann man sich in dieser Schule sehr gut weiterentwickeln. Ich habe im Laufe meiner Schulzeit hier auch sehr viele Menschen kennengelernt, die mir noch heute sehr wichtig sind.  

Eine lustige Geschichte, die ich mit meiner Schulzeit verbinde: 

Im Kochunterricht blieben vom Bestreichen mit Ei einige Eier über und ich fand es schade, diese wegzugeben. Deshalb habe ich aus den übrig gebliebenen Eiern eine Eierspeise gemacht. Da unsere Lehrerin gerade anderwärtig beschäftigt war, bemerkte keiner unsere Aktionen. Die Eierspeise war fertig und alle meine Kolleginnen versammelten sich zum Eierspeiseessen. Als wir gerade zu essen begonnen hatten, kam plötzlich unsere Kochlehrerin Frau Niederwimmer zurück und wir dachten: Jetzt gibt’s Ärger! Doch so war es nicht. Frau Niederwimmer lächelte uns an und fragte, warum wir nicht auf sie gewartet haben und ob wir Brot dazu haben wollen. So haben wir dann alle zusammen gegessen und auch keine Lebensmittel verschwendet. Leider ist Frau Prof. Niederwimmer nicht mehr bei uns, aber diese Unterrichtseinheit wird mir immer in Erinnerung bleiben. 

Auch heute erinnere ich mich noch gerne an… 

den Serviceunterricht mit Frau Hiermann. Da war es immer sehr lustig. Auch die Sportwoche wird mir immer in Erinnerung bleiben. Bei unserem Schulevent Fashion & Food war ich einmal selbst auf der Bühne. Die Proben waren sehr witzig und ich lernte sogar jonglieren! 

Pimperl Lisa

Lisa Pimperl – Blechblasinstrumentenerzeugerin 

FW | Abschlussjahr 2017 

Nach meinem Abschluss an der Fachschule für wirtschaftliche Berufe arbeitete ich ein Monat im Gastgewerbe, bevor ich eine Anstellung in einer Anwaltskanzlei annahm. Da der Bürojob allerdings für mich nicht das richtige war, begann ich eine Lehre zur Blechblasinstrumentenerzeugerin, die ich vor einem Jahr erfolgreich abschließen konnte.  

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil… 

… ich seit meiner frühesten Kindheit Musikinstrumente spiele und das meine Leidenschaft widerspiegelt. Zu meinen Tätigkeiten zählt die Endmontage und Feineinstellung der fertig gebauten und lackierten Instrumente.  

Ich habe mich damals für die HLM HLW Krems entschieden, weil… 

… ich sofort nach der Schule arbeiten wollte. Es war dann zwar nach dem Abschluss der Schule nicht ganz so einfach, einen guten Job zu finden, wie ich es mir vorgestellt hatte, dennoch hat mir meine Ausbildung viel gebracht, da mir in der Berufsschule sehr viele Gegenstände angerechnet werden konnten.  

Ich denke gerne an meine Schulzeit an der HLM HLW Krems zurück, weil… 

… es eine sehr prägende Zeit in meinem Leben war. Ich hatte sehr viel Spaß während meiner Schulzeit und verbinde damit viele schöne Erinnerungen. 

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir… 

… auf alle Fälle der Tag der Abschlussprüfung und natürlich die anschließende Feier. In der Früh waren alle meine Mitschüler und ich sehr nervös und aufgeregt. Nach den Prüfungen fiel uns allen ein riesiger Stein vom Herzen und die Stimmung war feierlich, locker und entspannt. An diesem Tag hat meine Klasse einen enormen Gemeinschaftssinn gezeigt und es war ein toller Tag mit einer schönen Feier am Abend.  

Ein prägender Moment in meiner Schulzeit war für mich… 

… als ich nach der 2. Klasse in der HLW leider die Nachprüfung nicht geschafft habe. Ich habe damals gemerkt, wie sehr mir Defizite in einem Gegenstand aus vergangenen Jahren nachhängen und war sehr enttäuscht. Ich habe dann nach der 3. Klasse in die Fachschule gewechselt. Damals habe ich es meinem Lehrer übel genommen, heute weiß ich, dass er recht hatte und bin ihm für seine Ehrlichkeit rückblickend auch dankbar, denn sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin.  

Mein Tipp an die Schüler von heute lautet… 

… versteift euch auf keinen Plan eures Lebens, den ihr im Alter von 14 Jahren gemacht habt, denn es kommt so und so häufig ganz anders als geplant. Rückschläge gehören zum Leben, doch nach jedem wird man stärker, weil man wieder etwas über sich selbst gelernt hat. 

Natascha Berkovits – Verwaltungsangestellte beim Jugendrotkreuz  

FW | Abschlussjahr 2013 

Direkt nach meiner Abschlussprüfung an der Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Krems habe ich für 1 Jahr im Bereich der Gastronomie als Kellnerin in Krems und Tulln gearbeitet. Danach hat meine Karriere im Büro begonnen, zuerst bei einem Energiedienstleister, dann im Großhandel und bei einem Notar. Seit 2018 bi ich beim Jugendrotkreuz im Landesverband in Tulln angestellt.  

Mein Aufgabenbereich umfasst einerseits die Finanzen und andererseits den Bereich Schwimmen und Rettungsschwimmen. Zusätzlich übernehme ich noch etliche andere Aufgaben wie z.B. die Vorbereitung von Konferenzen oder das Mitwirken bei Projekten.  

Ich habe mich damals für die HLM HLW Krems entschieden, weil… 

es mehrere Schwerpunkte (IT und Küche/Service) gab und man sich nicht direkt für eine Richtung entscheiden musste.  

Ich würde mich wieder für die HLM HLW Krems entscheiden, weil… 

die Ausbildung immer sehr abwechslungsreich war und ich vor allem im Bereich IT gut auf mein späteres Berufsleben vorbereitet wurde.  

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir… 

das tolle Klassenklima, welches wir hatten. Rückblickend hatten wir damals viele Lehrer, die selbst noch sehr jung waren und mit denen wir im Unterricht wirklich viel Spaß hatten.  

Mein Tipp an die Schüler von heute lautet… 

genießt die Zeit in der Schule. Traut euch immer aufzuzeigen und stellt eure Fragen, selbst wenn ihr manche Fragen mehrfach stellt und die Antworten nicht immer gleich versteht. Dafür ist die Schule da! 

Stefan Schattner-Hlavacek – Inhaber des Café und Wein Langenlois 

FW | Abschlussjahr 2009 

Nach dem Schulabschluss habe ich meinen Grundwehrdienst geleistet. Im Anschluss daran war ich zuerst in der Privatklinik Hollenburg als Kellner beschäftigt und anschließend im Café & Wein in Langenlois. Zu meinen Aufgaben zählen der Einkauf, die Buchhaltung, die Erstellung von Dienstplänen und die Organisation von allem, was anfällt.  

Ich liebe meinen Beruf, weil… 

mir die Tätigkeiten in der Gastronomie schon immer Spaß gemacht haben. Somit habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. 

Ich habe mich für die FW Krems entschieden, weil… 

meine Schwester schon vor mir an der Schule war. Da sie mir immer nur Gutes von der Schule erzählt hat, habe ich mich für die selbe Schule entschieden. Ich würde mich auch wieder für diese Schule entscheiden, da die FW Krems aufgrund der angebotenen Schwerpunkte eine Bereicherung fürs spätere Leben ist. Durch meine Ausbildung hatte ich Erfahrungen in den Bereichen Buchhaltung und Service sowie den Jungunternehmerschein.   

Auch heute erinnere ich mich gut an… 

das gute Klima. Die Lehrer waren immer sehr nett und respektvoll und ich habe mich immer mit allen gut verstanden. Ich hatte damals eine Lehrerin in Psychologie, mit der ich mir im Unterricht so manche hitzige Diskussion lieferte. Aber kaum läutete die Pausenglocke, haben wir uns wieder gut verstanden. Das war immer sehr witzig.  

Besonders prägend in meiner Schulzeit war für mich… 

die Zeit in der 1. Klasse. Ich habe damals überlegt mit der Schule aufzuhören, mich aber dann doch entschieden, die Schule fertig zu machen und das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Wenn ich die Schule nicht gemacht hätte, wäre ich heute vermutlich nicht Chef eines Lokals, verheiratet und mit 3 wundervollen Kindern gesegnet.  

Mein Tipp an die Schüler ist… 

sammelt in den Ferien im Rahmen von Praktika viele Erfahrungen. Vor allem, wenn ihr euch einmal selbstständig machen wollt.